Beratungshilfe

Die Beratungshilfe ist eine staatliche Leistung für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen. Die Beratungshilfe muss grundsätzlich vor der Beratung beantragt werden. Die Beratung kann jeder Anwalt Ihrer Wahl durchführen. Die Anwaltsgebühren übernimmt dann die Staatskasse.

Sie müssen lediglich eine Gebühr von 11,90 € (inkl. 19% MwsSt.) an Ihren Rechtsanwalt zahlen. In der Angelegenheit darf noch kein Gerichtsverfahren anhängig sein. Für diesen Fall gibt es die Prozesskostenhilfe.

Die Beratungshilfe muss grundsätzlich vor der Beratung beantragt werden. Den Antrag nimmt die Rechtsantragsstelle des für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht entgegen. Dort erhalten Sie auch die notwendigen Formulare.

Wenn Sie nicht wissen, welches Gericht für Ihren Wohnort zuständig ist, gebe ich Ihnen hier eine kleine Hilfe:

Das Amtsgericht Pinneberg ist für die Städte und Gemeinden Appen, Bönningstedt, Borstel-Hohenraden, Ellerbek, Halstenbek, Hasloh, Helgoland, Hetlingen, Holm, Kummerfeld, Pinneberg, Prisdorf, Rellingen, Schenefeld, Tangstedt und Wedel zuständig.

Für alle übrigen Gemeinden im Kreis Pinneberg ist das Amtsgericht Elmshorn zuständig.

Prozesskostenhilfe

Auch die Prozesskostenhilfe ist eine staatliche Leistung für Menschen mit geringem oder keinem Einkommen. Wenn Sie einen Prozess führen müssen und einen Anwalt nicht selbst bezahlen können, kann ein Antrag auf Prozesskostenhilfe Sinn machen.

Prozesskostenhilfe wird jedoch nur gewährt, wenn Ihre Sache Aussicht auf Erfolg verspricht. Die Erfolgsaussichten kann in aller Regel nur ein Jurist beurteilen. Deshalb ist es sinnvoll, vorher herauszufinden, ob ein Antrag überhaupt Sinn macht. Wenn Sie meinen, dass Prozesskostenhilfe für Sie in Frage kommt, nehmen Sie Kontakt zu mir auf.